In dieser Saison fand das GRR am 9. September 2017 statt.

Das Great River Race findet seit 1988 jährlich statt. Bootsfreunde aus der ganzen Welt nehmen seither an diesem besonderen Event teil – die DSL natürlich auch! 

 

Eine Schülerin berichtet:

Ein halbes Jahr vor dem GRR am 3. September 2016 hat sich die Ruder AG der DSL jeden Sonntag getroffen, um für das große Rennen zu trainieren. Doch das Rennen stand unter keinem guten Stern. Die beiden Boote, „Berlin“ und „Friends Of Douglas House“ hatten keine Steuermänner (Herr Kadan ist nach Österreich zurückgekehrt, Herr Mäurer fiel krankheitsbedingt aus). Herr und Frau Kräutle schreckten vor dieser Herausforderung nicht zurück. Der Start war gerettet.

 

Am „Raceday“, um 13:11 Uhr, startete das 21,6 Meilen lange Rennen auf der Themse, das uns unter 28 Brücken, unter anderem der Tower Bridge hindurchführte. In unserer Bootsklasse starteten insgesamt 14 Skerry-Boote.

Die „Berlin“, „verschwand” nach ungefähr einer Stunde und lieferte sich einen Kampf um die ersten Plätze. Die „Friends“ befand sich zu dem Zeitpunkt im ersten Drittel des Hauptfeldes und ließ das eine oder andere Skerry-Boot hinter sich. Auf den Brücken standen Schaulustige die uns zujubelten, was uns natürlich ungemein anspornte, noch schneller zu Rudern. Auf der Kew Bridge feuerten uns auch einige Lehrer der DSL, die sich unter die Menge gemischt hatten, an.

 

Nach 2 Stunden und 57 Minuten erreichte die „Berlin“ unter donnerndem Applaus das Ziel. Sie erruderten den zweiten Platz in unserer Klasse, was angesichts der vorausgegangenen Probleme eine großartige Leistung ist. Ein paar Minuten später lief die „Friends“ unter Anfeuerungsschreien mit ihrer erschöpften, aber erleichterten Crew ein und belegte mit einer Zeit von 3 Stunden und 2 Minuten den 5. Platz der Skerry-Klasse. Ebenfalls eine bemerkenswerte Leistung, wenn man bedenkt, dass die Crew das erste Mal beim Rennen teilgenommen hat und Frau Kräutle das dritte Mal überhaupt ein Boot gesteuert hat.

 

Für beide Crews war es ein unvergessliches Erlebnis.

 

Kathi Kirschke, 12b