Beratung & Unterstützung

“The German School London is an international, open-minded community that embraces diversity and the respectful exchange of ideas. We strive to empower our pupils, encouraging them to be self-reliant and to assume responsibility on a local level within an international context. We consider ourselves a learning organisation in which all members of the school community – pupils, parents and staff – work hand in hand to strive for excellence..”

CHRISTIAN NITSCHKE (HEAD TEACHER)

Unser Verständnis von Inklusion

Inklusion in ihrer einfachsten Form kann bedeuten, dass jemand dazugehört. An der Deutschen Schule London (DSL) bedeutet dies, dass wir alle Mitglieder in unserer Gemeinschaft begrüßen und allen den Zugang zu den gleichen Möglichkeiten bieten möchten. Wir wollen sicherstellen, dass sich alle zugehörig und unterstützt fühlen und ihr Potential voll entfalten können.

Die DSL stellt eine inklusive Kultur ins Zentrum, in der Unterschiede in allen Facetten willkommen sind.

Dieses Informationspaket versucht, so viele Fragen wie möglich zu beantworten, die ggf. in Bezug auf unser Inklusionskonzept bestehen. Falls Sie weiterführende Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne an unser Inklusionsteam.

 

DSL Inklusionsteam:

Inklusionsbeauftragte: Elke Ihnen (elke.ihnen@dslondon.org.uk)

Legasthenie-Spezialistin: Anke Burdett (anke.burdett@dslondon.org.uk)

Schulpsychologin und –beraterin: Dr. Julia Högemann (julia.hoegemann@dslondon.org.uk)

 

Zusätzliche Informationen finden Sie in unserer Accessibility Policy und im Action Plan. Diese wurden erarbeitet mit folgenden Zielen:

  • Sensibilität im Umgang mit jedem Kind
  • Abbau von Stolpersteinen und Hürden beim Lernen in allen schulischen Bereichen
  • Sicherstellung, dass alle Schülerinnen und Schülern an den Zielen des Curriculums arbeiten können
  • Gleichberechtigung im Zugang zu Angeboten und Möglichkeiten
  • Die Entwicklung einer inklusiven Kultur, die eine positive Einstellung gegenüber Verschiedenheit impliziert und negative Einstellungen überwinden möchte
  • Beachten / Einbeziehen der Richtlinien, die durch das englische und deutsche Bildungsministerium vorgegeben und regelmäßig aktualisiert werde

FAQ's

Was sind besondere Lernbedürfnisse?

Ein Kind oder ein Jugendlicher hat besondere Lernbedürfnisse, wenn:

a)   Lernen deutlich schwerer fällt als bei anderen Mitschülern im gleichen Alter oder

b)   Eine physische Behinderung vorliegt, die den Gebrauch der Lernangebote, die für gleichaltrige Schüler angeboten werden, verhindert.

Der Equality Act / Gleichstellungshandlung beschreibt Behinderung wie folgt:

‚eine physische oder mentale Einschränkung die eine schwerwiegende und anhaltende Wirkung auf die Fähigkeit, normale alltägliche Handlungen auszuüben hat‘.

Schülerinnen und Schüler mit bestimmten Lernschwierigkeiten (z.B. Legasthenie, Dyspraxie, Dyskalkulie) sind überwiegend in dieser Regelung einbegriffen, genauso wie bei einer physischen Behinderung, Hör- oder Sehbehinderungen, sensorisch-taktilen Schwierigkeiten, medizinischen Indikationen (wie Asthma, Hyperaktivität oder HIV), psychischen Einschränkungen oder Schwierigkeiten im sprachlichen Bereich.

Somit ist eine große Bandbreite von Kindern in dieser Definition eingeschlossen.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.gov.uk/definition-of-disability- under-equality-act-2010

Schülerinnen und Schüler mit besonderen Lernbedürfnissen benötigen spezielle Unterstützung, um erfolgreich lernen zu können.

Im Laufe der schulischen Karriere benötigt einer von fünf Schülerinnen und Schülern spezialisierte Unterstützung. Hier kann es sich um kurze Intervalle oder um längerfristige Hilfsmaßnahmen handeln, die u.U. für die ganze Schulzeit benötigt werden.

Für welche besonderen Lernbedürfnisse und Behinderungen kann die DSL Unterstützung bereitstellen?

In den englischen Richtlinien von 2014 werden vier Bereiche identifiziert:

  1. Akademische Lernbedürfnisse: Spezifische und moderate Lernbeeinträchtigungen, schwere Lernbehinderung und starke mehrfache Lernbehinderung
  2. Sozial emotionale Bedürfnisse
  3. Kommunikation und Sprache: Sprachbeeinträchtigungen und Autismusspektrum
  4. Sensorische und physische Bedürfnisse: Sehbeeinträchtigungen, Hörbehinderung, Mehrfach-sensorische Einschränkungen, physische Behinderungen

Schülerinnen und Schüler mit medizinischen Indikationen werden meist in Gruppe 4 zusammengefasst.

An der DSL haben wir weder die Expertise noch die räumlichen Gegebenheiten, die Bereiche, die in rot gekennzeichnet sind, abzudecken.

Abhängig vom Personalstand und den Räumlichkeiten kann es sein, dass auch die Bedürfnisse, die oben in orange markiert sind, nicht ausreichend unterstützt werden können. Um sicherzustellen, dass eine ausreichende Förderung gewährleistet werden kann, wenden Sie sich bitte an das Inklusionsteam, das dann die Details prüfen kann.

In allen anderen Lernbereichen haben wir spezialisierte Lehrkräfte und versuchen, die Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu unterstützen.

Momentan begleiten wir Schülerinnen und Schüler mit den folgenden Lernbedürfnissen:

·         Legasthenie

·         Dyskalkulie

·         Dyspraxie

·         ADHS/ADHD

·         Autismus / Asperger Syndrom

·         Besondere Lerneinschränkungen

·         Hörverarbeitungsstörung

·         Verarbeitungsstörungen / Arbeitsgeschwindigkeit

·         Lernbehinderung

·         Hochbegabung

An wen soll ich mich wenden, wenn mein Kind besonderen Förderbedarf, Lernprobleme oder eine Behinderung hat?

Neue Schülerinnen und Schüler

Wenn Sie planen, Ihr Kind an der DSL beschulen zu lassen und bereits wissen, dass es einen besonderen Förderbedarf hat, ist es sehr wichtig, vor dem Schulbeginn mit einer Person aus dem Inklusionsteam zu sprechen. Dieses Erstgespräch wird genutzt, um die Bedürfnisse und eine angemessene Unterstützung zu besprechen.

Das derzeitige Inklusionsteam besteht aus

Elke Ihnen                         Inklusionsbeauftragte (elke.ihnen@dslondon.org.uk)

Anke Burdett                     Spezialistin für Legasthenie (anke.burdett@dslondon.org.uk)

Dr. Julia Högemann          Beratung und Schulpsycholgin (julia.hoegemann@dslondon.org.uk)

 

Aktuelle Schülerinnen und Schüler

  • Um sicherzugehen, dass die Bedürfnisse Ihres Kindes berücksichtigt werden, sollte zunächst immer die jeweilige Klassenlehrerin/der Klassenlehrer kontaktiert werden.
  • Eltern/Erziehungberechtigte oder Klassenlehrer/Klassenlehrerinnen können sich an das Inklusionsteam wenden, um sich beraten zu lassen und die Bedürfnisse des Kindes informell einzuschätzen. Sie sollten dieses mit dem entsprechenden Lehrer besprechen und gemeinsam entscheiden, wie und ob Sie diesen Weg gehen möchten.
  • Oben finden Sie die Kontaktinformationen des Inklusionsteams, sollten Sie die Personen direkt ansprechen wollen.

Wie wird die DSL mich informieren, wenn die Schule Bedenken bezüglich der Lernentwicklung meines Kindes hat?

  • Klassen- oder Fachlehrer werden Sie als Eltern/Erziehungsberechtigte kontaktieren, sobald Bedenken zur Lernentwicklung Ihres Kindes auftreten. In einem gemeinsamen Gespräch können dann die Bereiche in denen Schwierigkeiten beobachtet wurden thematisiert werden. Weiterhin werden Unterstützungsmaßnahmen verabredet, die die jeweiligen Lehrer anbieten können, ohne zu diesem Zeitpunkt das Inklusionsteam einzubeziehen.
  • Sollten diese ersten Interventionen nicht ausreichend sein, um die angestrebten Fortschritte des Kindes zu erreichen, werden die Lehrer Sie wieder informieren und gleichzeitig ein Treffen mit dem Inklusionsteam vereinbaren mit dem Ziel, die nächsten Schritte einzuleiten.

Nach welchem Ansatz unterrichtet die DSL Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf?

Die DSL als unabhängige Schule bietet in vielen Bereichen ein bilinguales Lernangebot. Wir arbeiten mit großem Engagement und möchten sicherstellen, dass alle unsere Schülerinnen und Schüler in ihrem Lernen unterstützt werden und dass Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf eine Ausbildung erhalten, durch die sie

  • ihr volles Potential erreichen
  • selbstbewusste Individuen werden
  • einen erfolgreichen Übergang vollziehen (in eine Aus- oder Weiterbildung)

Um dies zu erreichen, arbeiten wir mit Eltern/Erziehungsberechtigten, Lehrerinnen und Lehrern und externen Spezialisten zusammen, um die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler zu identifizieren. Wir entwickeln individuelle Förderpläne, Pläne mit weiterer sozialer Unterstützung und angemessene Veränderungen, um die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen.

Das Diagramm zeigt den Unterstützungskreislauf an der DSL.

Wie identifiziert die DSL Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf?

Stufenweises Herangehen: Beobachtung/Einschätzung/Überprüfung

  • Die Lernfortschritte aller Schülerinnen und Schüler der DSL werden regelmäßig mit unterschiedlichen Mitteln von den Lehrerinnen und Lehrern beobachtet und überprüft (Beobachtung in der Klasse, Klassenarbeiten, Sprachstandserhebungen am Anfang und Ende des Schuljahres, Lesetests, Schreibproben, Fehleranalyse, Verhaltensbeobachtung, usw.). Beobachtet eine Lehrerin/ein Lehrer Lernschwierigkeiten, werden diese dokumentiert und Eltern/Erziehungsberechtigte werden zu einem Gespräch eingeladen.
  • Die Lehrerin/der Lehrer entscheidet, ob ein Mitglied des Inklusionsteams zu diesem Gespräch eingeladen werden sollte.
  • Die Lehrerin/der Lehrer (das Inklusionsteam oder die Schulpsychologin) besprechen Strategien zur Unterstützung, ein Folgegespräch wird vereinbart.
  • Wenn es nötig ist, empfiehlt das Inklusionsteam eine offizielle Überprüfung durch eine Lernpsychologin/Lernpsychologen oder eine Psychiaterin/Psychiater, eine Sprachtherapeutin/Sprachtherapeuten, den Hausarzt oder andere Spezialisten. Wenn vermutet wird, dass ein Kind besonderen Förderbedarf hat, wird eine formale Diagnose das Erstellen eines passenden Förderplans sicherstellen. An der DSL erstellt nur Frau Dr. Högemann ein sonderpädagogisches Gutachten.

Wie wird die Versorgung mit Unterstützung für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf an der DSL geplant und umgesetzt?

Stufenweises Herangehen

Erster Schritt: Beobachtung und Unterstützung

  • Schülerinnen und Schüler, die noch kein offizielles sonderpädagogisches Gutachten haben und möglicherweise zunächst einen zeitlich begrenzten Förderbedarf haben, werden engmaschig beobachtet. Das Inklusionsteam schlägt Unterstützungsstrategien vor, das Lehrerteam implementiert diese und setzt sie um.
  • Einige Schülerinnen und Schüler benötigen einen individuellen Förderplan (dieser wird in der Regel erst nach einem formalen sonderpädagogischen Gutachten erstellt). Der Förderplan wird vom Inklusionsteam entwickelt und mit den Schülerinnen und Schülern, den Eltern/Erziehungsberechtigten und den unterrichtenden Lehrern besprochen.
  • Ein Individueller Förderplan ist ein Dokument, das den Förderbedarf des Kindes feststellt und Unterstützungsmaßnahmen festlegt, die den Förderbedarf adressieren.
  • Förderpläne werden mit den jeweiligen Lehrerinnen und Lehrern des betroffenen Schülers/der Schülerin besprochen und implementiert.
  • Als deutsche Auslandsschule hat die DSL ein limitiertes Angebot an zusätzlichen Förderstunden und qualifizierten Fachkräften. Alle Unterstützungsmaßnahmen müssen daher an vorhandenen Kapazitäten ausgerichtet sein. Sollte ein Schüler/eine Schülerin einen erhöhten Förderbedarf haben, wird das Inklusionsteam gemeinsam mit den Eltern und den unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrern einen Förderplan entwerfen.
  • In einigen Fällen wird ein erhöhter Unterstützungsbedarf zusätzliche Kosten verursachen, beispielsweise, wenn einem Schüler/einer Schülerin ein Lernbegleiter zur Verfügung gestellt wird.
  • Alle Lernbegleiter werden vom Inklusionsteam ausgesucht, beraten und angeleitet.
  • Es ist möglich, dass die Schule in einigen Fällen keine ausreichende Unterstützung bieten kann. Alternative Möglichkeiten werden dann mit den Eltern besprochen.
  • Die Schülerinnen und Schüler erhalten in der Regel ab Klasse 5 die gleichen Informationen wie die Eltern/Erziehungsberechtigten und Lehrerinnen und Lehrer. Der Förderplan wird ihnen von Mitgliedern des Inklusionsteams vorgestellt und erläutert. Diese Maßnahme ist Bestandteil eines umfassenden Konzepts, um die Schülerinnen und Schüler zu bestärken, die eigenen Bedürfnisse zu kommunizieren und einzufordern und offen zu besprechen, wie die beste Unterstützung für sie aussehen kann.

Welche Unterstützung bietet die DSL Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf?

2. Schritt: Aktion

  • Wurde der Bedarf geklärt, werden die im Förderplan entwickelten Unterstützungsmaßnahmen eingerichtet.
  • Sofern die Ressourcen es zulassen, werden einige Maßnahmen sofort angeboten.
  • Je nach Bedarf muss ggf. individuelle Unterstützung privat finanziert werden oder geeignete Mitarbeiter müssen eingestellt werden -  diese Gegebenheiten werden mit den Eltern/Erziehungsberechtigten besprochen.

Wie werden der Einfluss und die Effektivität des Förderplans in Bezug auf die Fortschritte des Schülers/der Schülerin überprüft?

3. Schritt: Revision/Anpassung

  • Bereits beim Erstgespräch wird mit den Eltern ein Folgetermin vereinbart
  • Das Inklusionsteam tauscht sich regelmäßig mit den Klassenlehrern aus. Unterstützungsmaßnahmen werden besprochen und angepasst, wenn sie nicht greifen. Eine solche Anpassung kann sowohl spontan als auch nach einem vereinbarten Folgegespräch geschehen. Die Abstimmung der Förderpläne ist ein andauernder, sich wandelnder Prozess. Die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler verändern und entwickeln sich und unser Ziel ist es, die Unterstützung flexibel darauf auszurichten. Wir evaluieren kontinuierlich, ob Unterstützung verstärkt oder allmählich abgebaut werden sollte.
  • Wenn eine Schülerin oder ein Schüler einen Förderplan hat, wird dieser während des Schuljahres evaluiert, um sicher zu gehen, dass Fortschritte erzielt werden. Dieser Prozess wird vom Inklusionsteam geleitet, die Beobachtungen der Lehrerinnen und Lehrer werden besprochen und in den Förderplan aufgenommen. Änderungen des Förderplans werden den Eltern/ Erziehungsberechtigten und den Schülerinnen und Schülern, sofern dies im pädagogischen Rahmen sinnvoll erscheint, weitergegeben. Die Evaluation der Fortschritte orientiert sich an den Zielsetzungen des Förderplans und am  Curriculum.
  • Sollten Eltern/Erziehungsberechtigte die Unterstützung ihres Kindes außerplanmäßig besprechen wollen, können sie einen Termin mit dem Klassenlehrer/der Klassenlehrerin vereinbaren.

Wie bespricht die DSL die Entwicklung einer Schülerin/eines Schülers mit Förderbedarf mit den Eltern/Erziehungsberechtigten?

  • Wir sehen die Eltern/Erziehungsberechtigten als einen zentralen Baustein in unserem Umgang mit besonderem Förderbedarf eines Schülers/einer Schülerin.*
  • Sie werden zu regelmäßigen Treffen eingeladen, die die Entwicklung ihrer Kinder thematisieren.
  • Sollten Eltern/Erziehungsberechtigte den Bedarf haben, die Entwicklung ihres Kindes näher zu besprechen, sind sie selbstverständlich eingeladen, Termine mit Lehrern und/oder Mitgliedern des Inklusionsteams zu vereinbaren.

Siehe Unterstützungskreislauf unter diesem Link

Welche Unterstützung bietet die DSL Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf an?

Unsere Schule bietet erweiterte Unterstützungsmaßnahmen* für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf an. Der Grad der Unterstützung hängt vom jeweiligen Gutachten, der Diagnose und den Empfehlungen der Spezialisten ab. Die Maßnahmen sind von Fall zu Fall unterschiedlich.

  • Sprachförderung in Deutsch und Englisch wird vom Kindergarten bis einschließlich Klasse 8 angeboten. Kindergarten und Vorschule werden bilingual geführt. Das Sprachförderangebot „Deutsch für den Schulstart“ (DfS) sorgt dafür, dass Kinder in ihrer sprachlichen Entwicklung unterstützt werden und so leichter im deutschen Schulsystem beginnen können. DfS ist ebenfalls Teil unseres Sprachförderkonzeptes des 1. Schuljahres.
  • Für das 2. bis 4. Schuljahr wurde die „Integrative Förderung Deutsch“ (IFD – ein integratives Sprachförderkonzept) entwickelt. Deutschstunden werden in  kleineren Lerngruppen mit gezielter sprachlicher Unterstützung angeboten, um den Bildungsstandard einer deutschen Schule zu erreichen. Englisch wird in der Grundschule auf 3 Niveaustufen angeboten. In der Sekundarstufe erhalten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis einschließlich 8 zusätzliche Unterstützung in Englisch und Deutsch. In den sogenannten „Plus- Gruppen“ wird mit jeweils zwei zusätzlichen Stunden die Sprache gefördert, in der der Schüler/die Schülerin die stärkere Unterstützung benötigt.
  • Deutsch und Mathe Club sind ein Angebot der Grundschule für den 2. Jahrgang mit je einer  Stunde Förderung pro Woche pro Fach.
  • Lese- Rechtschreibförderung wird in den Klassen 2-6 als Training im Stundenplan integriert. Ältere Schülerinnen und Schüler mit Legasthenie erhalten Beratungs- und Förderstunden, die 1:1 oder zu zweit angeboten und individuell abgesprochen werden.
  • Lernbegleitungen unterstützen eine Klasse oder einzelne Schülerinnen und Schüler, die einen Förderplan haben. Die Lernbegleitungen werden teilweise von der Schule finanziert. Lernbegleiterinnen und -begleiter die an der DSL arbeiten, entwickeln in Zusammenarbeit mit dem Inklusionsteam Fördermaßnahmen und setzen diese um.
  • Schulcounsellor / Schulpsychologin bietet Unterstützung für einzelne Schülerinnen und Schüler und kleine Gruppen die herausfordernde Situationen meistern müssen. Die psychologische Arbeit beinhaltet ebenfalls Workshops oder die Arbeit mit einer gesamten Klasse. Die Kosten für die Arbeit als Lernpsychologin im Falle einer Gutachtenerstellung werden anteilig von Schule und Elternhaus übernommen.
  • Sozialpädagogische Unterstützung wird auf einer 1:1 Basis oder auch innerhalb einer Klasse angeboten
  • Das Inklusionsteam stellt Förderpläne zusammen, plant und organisiert 1:1 Unterstützung, führt teils selber 1:1 Unterstützung durch, bietet Beratung und Unterstützung über ein Netzwerk an Therapeuten, berät Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Schülerinnen und Schüler.
  • Die Safeguarding Abteilung stellt sicher, dass unsere Schülerinnen und Schüler in einer sicheren Umgebung aufwachsen und unterstützt und greift ein, wenn gefährdete Kinder geschützt werden müssen.
  • Unterstützung durch materielle Angebote wie z.B. Sichtschutz, geräuschreduzierende Kopfhörer, Laptops für einzelne Schülerinnen und Schüler (abhängig von den Bedürfnissen und der Verfügbarkeit der Geräte), gleichgewichtsfördernde Kissen, farbige Leseschablonen,

Nachmittags bieten wir außerdem einige extracurrikulare Unterstützungsangebote für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Lernbedürfnissen an. Diese werden entweder vom Inklusionsteam oder den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern empfohlen und müssen privat von den Eltern finanziert werden. Derzeitig bieten wir folgende Maßnahmen an:

  • Marburger Konzentrationstraining
  • Hörtraining
  • Sprachtherapie
  • Brain Gym
  • Heilpädagogisches Reiten (ab 2018/19)

Wie wird Unterstützung für besondere Lernbedürfnisse an der DSL zugeteilt?

Die Zuteilung von Unterstützung hängt ab von

  • den individuellen Bedürfnissen einer Schülerin/eines Schülers
  • der Verfügbarkeit der Ressourcen

Die im individuellen Förderplan aufgelisteten individuellen Bedürfnisse einer Schülerin/eines Schülers werden entsprechend der zur Verfügung stehenden Ressourcen zusammengestellt; diese unterscheiden sich von Schülerin zu Schülerin. Die DSL bietet unterschiedliche Unterstützungsmaßnahmen (siehe Liste unter diesem Link), einige Schülerinnen und Schüler benötigen mehr und erweiterte Unterstützung – dies sind individuelle Fälle die, entsprechend mit dem Inklusions- Team besprochen werden müssen, um die entstehenden Kosten zu erörtern.

Was bedeutet Bereitstellung von zusätzlicher Unterstützung?

Unter Bereitstellung von zusätzlicher Unterstützung versteht man jegliche Unterstützung einer Schülerin/eines Schülers, die zusätzlich zum normalen Unterricht angeboten wird.

Die DSL bietet breit gefächerte Möglichkeiten an erweiterter Unterstützung. (siehe Liste unter diesem Link)

Das Inklusionsteam organisiert ein Treffen mit den Eltern/ Erziehungsberechtigten, um Möglichkeiten und Grenzen von zusätzlicher Unterstützung zu besprechen, sollte eine Schülerin/ein Schüler außer den von der Schule angebotenen Maßnahmen weiteren Bedarf an Förderung haben. Besondere individuelle Unterstützung kann zusätzliche Kosten zur Folge haben. Die DSL wird sich nach Kräften bemühen, die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler so zu bedienen, dass dies in einem angemessenen Rahmen geschieht, der finanziell umsetzbar ist.

Was bedeutet „angemessener Rahmen“?

Die DSL wird durchgehend versuchen, die Bedarfe einer Schülerin/eines Schülers zu erfüllen; als Deutsche Auslandschule allerdings unterliegen wir bestimmten Einschränkungen. Die unten stehende Liste möglicher Einschränkungen wird in unserem Accessibility Concept aufgeführt und beschreibt die Grenzen unseres Handlungsspielraumes bezüglich eines angemessenen Rahmens.

  • Finanzielle Ressourcen der Schule
  • Kosten bei benötigten besonderen Änderungen des Geländes/Gebäudes, des Personals oder einer gesonderten benötigten Ausrüstung
  • Die Umsetzbarkeit benötigter Maßnahmen
  • Die bilinguale Ausrichtung der Schule (z.B. im Falle einer Einschränkung im Erlernen von Sprachen)
  • Der Umfang von Hilfen und Serviceangeboten und/oder Versorgung von Unterstützung außerhalb der Schule, die gezahlt wird, die über einen „Educational Health and Care Plan“ zur Verfügung gestellt werden.
  • Gesundheits- und Sicherheitsbedarf
  • Die Interessen anderer Schülerinnen und Schüler
  • Die Notwendigkeit akademische, musische, sportliche oder andere Standards aufrecht zu erhalten

Diese Anpassungen sollten gleichberechtigt im besten Interesse der Schülerin/des Schülers berücksichtigt werden.

Was ist ein EHCP?

EHCP steht für Educational Health and Care Plan. Es ist ein gesetzliches Dokument, welches den die schulische Ausbildung, die Gesundheit und die soziale Entwicklung betreffenden Bedarf eines Kindes oder jungen Menschen (bis zum Alter von 25) festlegt. EHCPs werden Kindern oder jungen Menschen zugesprochen, deren besonderer Förderbedarf mehr Unterstützung erfordert, als normalerweise in einer Regelschule zur Verfügung gestellt wird.

Die Schule oder die Eltern (oder die betroffene Person selber, sollte sie über 16 sein) können eine formale Anfrage stellen, damit ein die schulische Ausbildung, die Gesundheit oder die soziale Entwicklung betreffender Bedarf eingeschätzt wird. Um eine solche Einschätzung vornehmen zu können, müssen die sogenannten Local Authorities (LA), die dem deutschen Jugendamt entsprechen, Nachweise sehen, die belegen, warum die Anfrage gestellt wurde (z.B. dass ein Kind einen höheren Bedarf an Unterstützung hat).

Wenn die LA zustimmt, eine solche Einschätzung des Förderbedarfs vorzunehmen, werden sie die notwendigen Informationen zum Kind von den Eltern, den Lehrerinnen und Lehrern, dem Inklusionsteam und allen Spezialisten, die mit dem Kind gearbeitet haben, zusammenstellen. Unter Umständen wird ein Lernpsychologe, ein Ergotherapeut oder ein Sprachtherapeut eingesetzt, um die Schülerin/den Schüler zu begutachten. Nach den Einschätzungen wird die LA eine Entscheidung vornehmen, ob ein EHCP benötigt/bewilligt wird oder nicht. Wird ein solcher EHCP bewilligt, gibt es ein vorgeschriebenes Zeitfenster, einen Förderplan (EHCP) zu entwickeln und die Finanzierung für die besonderen Unterstützungsmaßnahmen bereitzustellen, die empfohlen wurden. EHC Pläne werden jährlich überprüft.

An der DSL haben wir derzeit keine Schülerin/keinen Schüler mit EHC Plan.

Sollte sie der Ansicht sein, Ihr Kind benötigt einen EHC Plan, besprechen Sie dieses bitte mit dem Inklusions Team, das Ihnen Beratung und Unterstützung anbieten kann.

Weitere Informationen finden Sie auf folgender Webseite:

http:/www.sendfamilyvoices.org/golden-binder/

Welche Lernmethoden werden für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf angewandt?

Unsere Lehrer haben die besten Intentionen für alle unsere Schülerinnen und Schüler, inklusive denen mit besonderem Förderbedarf.

Es ist unser Ziel, dass die Schülerinnen und Schüler ihr höchstes Potential erreichen: daher ist die Feststellung von besonderem Förderbedarf kein Grund, fehlende Fortschritte zu akzeptieren oder Erwartungen herunterzuschrauben. Um dieses zu gewährleisten, bieten wir folgendes an

  • Einen inklusiven Ansatz, Schülerinnen und Schüler werden, soweit es möglich ist, gemeinsam mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern unterrichtet
  • Zusätzliche Unterstützung in der Klasse, in kleinen Gruppen oder 1:1

Wie werden die Lehrkräfte der DSL in ihrer Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern mit besonderen Lernbedürfnissen unterstützt?

Da die Lehrerinnen und Lehrer üblicherweise erste Ansprechpartner für die Schülerinnen und Schüler sind, ist es unser Ziel, ein regelmäßiges und gutes Fortbildungsprogramm und –training zu gewährleisten. Zudem soll den Lehrkräften Informationsmaterial und gezielte Beratung geboten werden, damit alle möglichst effektiv und zielführend mit den Schülerinnen und Schülern zusammenarbeiten können.

Daher gibt es an der DSL:

  • Regelmäßige Treffen zwischen Lehrkräften und dem Inklusionsteam
  • Klassenkonferenzen zur Implementierung der Individuellen Förderpläne
  • Fortbildungsveranstaltungen durch das Inklusionsteam
  • Lehrerfortbildungen für den Bereich Inklusion durch die ZfA (Zentralstelle fürs Auslandsschulwesen)

Welche Unterstützung bekommen die Lehrkräfte und Mitarbeiter in Bezug auf Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf?

Unser Inklusionsteam berät auch die Mitarbeiter unserer Schule.

Inklusionsbeauftragte       Elke Ihnen (elke.ihnen@dslondon.org.uk)

Legasthenie-Spezialistin    Anke Burdett (anke.burdett@dslondon.org.uk)

Schulpsychologin              Dr. Julia Högemann (julia.hoegemann@dslondon.org.uk)

Außerdem stehen wir in Verbindung mit deutschsprachigen und englischsprachigen Spezialisten, bei denen wir weiterführenden Rat einholen und an die wir ggf. weiterverweisen. Dies sind u.a. Psychologen, Sprachtherapeuten, Ergotherapeuten etc.

Wir arbeiten zudem mit ‚Achieving for children‘ zusammen; dies ist ein lokales englisches Angebot, das sowohl Schulen als auch Familien Unterstützung bietet.

Wie sind Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf in das Schulleben integriert?

Jede Schülerin und jeder Schüler ist Teil unserer Schulgemeinschaft, unabhängig von besonderen Begabungen oder Bedürfnissen. Wir begrüßen jeden in unserer Mitte, solange die Schule die individuellen Bedarfe im curricularen und außercurricularen Bereich abdecken kann.

Inklusion bedeutet für uns auch, dass alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam in einer sicheren und freundlichen Umgebung lernen können. Dies ist ein zentraler Punkt unseres Selbstverständnisses, an dem wir stetig arbeiten, um die Lernathmosphäre zu erhalten und weiterhin zu verbessern. Hierfür bieten wir Workshops für Klassen an, die dann gemeinsam  ihr Arbeitsklima und ihre Arbeitskultur optimieren können. Unsere Schulpsychologin arbeitet mit allen Alterstufen und steht zudem in engem Kontakt zum Safeguardingteam.

Es besteht für die Schülerinnen und Schüler stets die Möglichkeit, sich an die Klassenlehrerin/ den Klassenlehrer, an das Inklusionsteam, an Frau Dr. Högemann als Schulpsychologin und außerdem an die von der Schülerschaft gewählten Vertrauenslehrer zu wenden.

Wer bietet noch Unterstützung für Schülerinnen und Schüler an der DSL? *

Neben den Mitarbeitern des Inklusionsteams (Frau Ihnen, Frau Burdett, Frau Dr. Högemann), arbeiten einige Lernbegleitungen an der DSL, die zusätzliche Unterstützung für einzelne Schülerinnen und Schüler und kleine Gruppen innerhalb der Klasse bieten. Die Schule stellt diese entsprechend des gewünschten spezifischen Unterstützungsbedarfs ein; sie werden zum Teil von der Schule bezahlt oder in Kombination mit einer zusätzlichen Finanzierung durch die Eltern.

Zudem empfiehlt die Schule je nach Bedarf Therapien oder Hilfen wie Sprachtherapie, eine psychologische Betreuung oder gezielte Nachhilfe. Hier gibt es Angebote an oder in der Nähe der Schule. Empfehlungen finden sie hier Link zur Liste

Wo kann ich mir an der DSL Unterstützung und Hilfe holen? *

Sollten Sie Gesprächsbedarf in Bezug auf Lernfortschritte, Verhaltensweisen oder die emotionale und psychische Entwicklung haben, ist immer die Klassenlehrerin / der Klassenlehrer der erste Anlaufpunkt. Hier laufen Informationen zusammen, so dass er oder sie einen guten Überblick geben kann. Falls sich Ihre Fragen oder Sorgen auf ein spezielles Fach beziehen, können Sie einen Termin mit der Fachlehrkraft ausmachen, um diese zu klären und Verbesserungsmöglichkeiten zu thematisieren.

Im nächsten Schritt können Sie einen Termin mit einer Kraft des Inklusionsteam buchen, die direkten Emailadressen finden sie unter ‚Unser Verständnis von Inklusion‘ LINK. Hier können Sie Bedenken oder Sorgen äußern und oft macht es Sinn, ihre Tochter oder Ihren Sohn mitzubringen, (solange diese damit einverstanden sind). Im Gespräch können dann mögliche weitere Schritte besprochen werden. Üblich sind Unterrichtshospitationen durch das Inklusionsteam, um die individuelle und die Klassensituation besser einschätzen zu können, Gespräche mit dem Klassen- oder Fachlehrer, informelle Überprüfungen und Beratungsgespräche mit allen Beteiligten.

Außerdem können Sie sich auch an unsere Elterngruppe ‚Embrace‘ wenden, die Unterstützung und weitere Informationen bieten kann.

          Embrace Team: EmbraceDSL@gmail.com

An wen kann ich mich außerhalb der DSL wenden, um Unterstützung zu bekommen? *

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich im englischen System zu informieren, z.B. Psychologen, Hausärzte, lokale Behörden, Organisationen wie ‚Achieving for children‘ oder Elterngruppen. Auch unsere Elterngruppe ‚Embrace‘ ist sehr aktiv und steht unterstützend zur Seite.

Hier einige weiterführende Links:

https://www.achievingforchildren.org.uk
http://www.relatelondonsw.org/
https://www.nhs.uk/NHSEngland/AboutNHSservices/mental-health-services-explained/Pages/about-childrens-mental-healthservices.aspx

An wen kann ich mich wenden, wenn ich mit der Unterstützung nicht zufrieden bin?

a)   Ich bin mit der Umsetzung der Fördermaßnahmen nicht zufrieden

Sollten Sie mit der Umsetzung der vereinbarten Fördermaßnahmen nicht zufrieden sein oder diesbezüglich Fragen haben, können Sie einen Gesprächstermin mit dem Klassenlehrer wahrnehmen. Hier können spezifische Fragen behandelt werden und Sie können Ihre Sicht der Dinge, eventuelle Schwierigkeiten oder Möglichkeiten darstellen. Danach wird sich die Lehrkraft mit dem Inklusionsteam zusammensetzen, um Details und mögliche Veränderungen zu thematisieren; sie werden daraufhin wieder über den Klassenlehrer informiert.

Im zweiten Schritt können Sie sich direkt an das Inklusionsteam wenden, um Ihre Punkte zu besprechen. Ein Förderplan muss immer wieder angepasst und in Bereichen geändert werden, da sich der Schüler und die individuelle Lage stetig verändern können. Daher ist es wichtig für uns, regelmäßig die Einschätzung aller Beteiligten zu erhalten. Wir sind immer offen für neue Ideen und Anregungen, müssen Entscheidungen aber auch vor dem Hintergrund finanzieller, personeller und räumlicher Gegebenheiten treffen.

Normalerweise ist es so, dass die Mitglieder des Inklusionsteams für bestimmte Bereiche und Schülerinnen und Schüler zuständig sind. Sie können aber gerne auch andere Kräfte des Teams kontaktieren, sollten Sie eine zweite Meinung einholen wollen. Wir arbeiten in unserem Bereich eng zusammen, so dass es oft auch Sinn macht, sich mit mehreren Mitarbeitern des Inklusionsteams zusammen in einer großen Runde zu treffen.

Sollten Sie nach diesen Schritten das Gefühl haben, dass es nach wie vor Grund zu einer Beschwerde gibt, wenden Sie sich bitte an die entsprechende Leitung (Frau Hepworth, Frau Kessler oder Herrn Nitschke). Da wir uns als Team verstehen und es um die bestmögliche Unterstützung geht, bietet sich ein Treffen mit Leitung und einem Vertreter des Inklusionsteams an. Sollte dies nicht möglich sein, wird das Problem in einem der regelmäßigen Treffen zwischen Schulleitung und Inklusionsteam thematisiert.

Klicken Sie hier um unsere Complaints Policy zu lesen (klick)

b) Ich bin mit der generellen Umsetzung von Inklusion an der DSL nicht zufrieden

Bitte wenden Sie sich an das Inklusionsteam. Hier können Sie in Bezug auf finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten, andere Angebote oder Schulalternativen beraten werden.

Wie gestalten sich Übergänge zu anderen Schulen?

Unser Ziel ist es, SuS so zu unterstützen, dass sie ihr individuelles Potential voll ausschöpfen können. Manchmal kann dies aber bedeuten, dass die DSL nicht der optimale Lernort ist oder die Unterstützungsmöglichkeiten vor Ort nicht ausreichen. In diesem Fall kann es sein, dass wir empfehlen, eine andere Schule / Schulform zu besuchen oder auf einen anderen Schulabschluss hinzuarbeiten.

a)   Beachten Sie bitte die Abmeldefristen, sollten Sie sich für einen Schulwechsel entscheiden. Für das erste Halbjahr ist der 30.11. der Stichtag, für die Abmeldung zum Schuljahresende der 30.04. Das entsprechende Formular findet sich auf der DSL Webseite. Sollten Sie einen Wechsel an eine englische Schule anstreben, wird diese Ihnen in der Regel ein Formular geben, auf dem die Lehrkräfte der DSL Angaben zum Schüler machen können.

Wie sind die Übergänge innerhalb der DSL geregelt?

a)   Der Übergang von der Vorschule in die Grundschule wird von den Lehrkräften beider Systeme begleitet. Entwicklung und Lernfortschritte werden dokumentiert, so dass es eine gute Informationsgrundlage gibt. Sollte es z.B. Schwierigkeiten oder Anhaltspunkte für eine Entwicklungsverzögerung geben, wendet sich das Kindergarten- oder Vorschulteam an das Inklusionsteam (klicken Sie hier für mehr Informationen). Sollte es um die Frage der Schulreife gehen, wird im Team aus Vorschul- und Grundschullehrkraft sowie Inklusionsteam beraten, ob die erste Klasse oder ein weiteres Jahr in der Vorschule der beste Förderort ist. Manchmal empfehlen wir den Einsatz einer Lernbegleitung, um den Übergang möglichst stressfrei gestalten zu können und direkt eine intensive Unterstützung in der neuen Umgebung zu haben.

b)   Im Gegensatz zu einigen deutschen Bundesländern, werden an der DSL nicht automatisch Schulempfehlungen ausgesprochen. Der Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe wird gründlich vorbereitet und begleitet; spätestens zum Ende des Schuljahres der 4. Klasse trifft sich die Klassenlehrerin mit dem Inklusionsteam, um den Übergang und eine optimale Unterstützung im 5. Schuljahr zu gewährleisten. Mit der Unterstufenkoordinatorin wird besprochen, wie und wo der entsprechende Schüler unterstützt werden kann.

Woran arbeitet die DSL, um die Unterstützung in diesem Bereich zu verbessern?

Als Schule und im Inklusionsteam versuchen wir regelmäßig, unsere Arbeit durch Evaluationen, Anpassungen und Verbesserungen zu optimieren. Im Schuljahr 2018/19 werden unsere Themen u.a. die folgenden sein:

  • Umstrukturierung unseres Unterstützungssystems àArbeit im Beratungsquadrat Inklusion – Psychologie – Sozialpädagogik und Safeguarding
  • Erweiterung unseres Therapeutennetzwerkes und Überprüfen möglicher Integration in den Schulalltag
  • Optimierung der individuellen Förderpläne, um Empfehlungen und Ziele für Kinder, Eltern und Lehrkräfte noch transparenter zu machen
  • Erweiterung der Lehrerfortbildung

Wie ist der Ablauf einer schulpsychologischen Diagnostik?

Eine schulpsychologische Diagnostik zielt darauf ab, die Stärken oder Bedürfnisse eines Kindes zu identifizieren. Das Inklusions-Team wird sich mit den Eltern in Verbindung setzen und eine Überprüfung empfehlen, sofern weitere Informationen erforderlich sind, um eine angemessene Unterstützung für den Schüler zu entwickeln. Die Diagnostik kann entweder in der DSL von unserer Schulpsychologin oder von anderen professionell Qualifizierten durchgeführt werden.

Wenn Sie sich dafür entscheiden, dass Ihr Kind hier in der DSL getestet werden soll, beachten Sie bitte folgende Schritte für ein schulpsychologisches Gutachten:

1. Die Kosten für die Diagnostik müssen zunächst an die Buchhaltung der Schule überwiesen werden.

2. Danach wird ein Treffen wird mit Eltern, Klassenlehrer und dem Inklusionsteam vereinbart.

3. Der Schüler/in wird in der Schule (i.e., Klassenunterricht oder während der Pause) beobachtet.

4. Die individuelle Diagnostik wird während der Schulzeit oder an Nachmittagen durchgeführt.

5. Abschließend wird ein ausführlicher Bericht geschrieben.

6. Feedback-Treffen mit Eltern, Klassenlehrern und Inklusionsteam werden vereinbart, so dass die Ergebnisse und weitere Empfehlungen besprochen werden können.

 

Sollten Sie weitere Informationen zu unserer schulpsychologischen Diagnostik benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an eines der Mitglieder des Inklusionsteams. (Link zu Kontaktdaten)